Pädakustik
Die Hörgeräteversorgung von Kindern ist eines der anspruchsvollsten Gebiete der Audiologie und erfordert sehr viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen.
Die Gründe dafür sind vielfältig:
Es ist schwierig, die Hörschwelle von Kindern festzustellen, denn kleine Kinder können in der Regel noch nicht sagen, ob sie das Testsignal gehört haben oder nicht. Das bedeutet, dass für die Kinderaudiometrie besondere Verfahren angewandt werden müssen (z. B. Spielaudiometrie), die wesentlich aufwendiger sind als die Standardverfahren für Erwachsene.
Gleichzeitig sind aber die Anforderungen an die Qualität der Kinderversorgung sehr hoch, denn sie ist die Basis für eine optimale Entwicklung des Kindes.
Häufig sind die Hörverluste der Kinder hochgradig, was besondere Anforderungen an die Hörgeräte und deren Anpassung stellt.
Zur Gewährleistung einer optimalen Versorgung ist interdisziplinäre Zusammenarbeit gefragt: Ärzte, Pädakustiker, Pädaudiologen, Eltern, Pädagogen, Frühförderer und Hörgerätehersteller müssen intensiv zusammenarbeiten.
Um einen perfekten Sitz der Geräte zu gewährleisten, müssen Form und Größe häufig an die stetig wachsenden Kinderohren angepasst werden. Deshalb werden Kinder in der Regel mit Hinter-dem-Ohr (HdO) -Geräten versorgt, bei denen anstelle des gesamten Hörgeräts nur die Otoplastik ausgetauscht werden muss. Die Geräte müssen besonders kompakt geformt sein, damit sie hinter den kleinen Kinderohren gut sitzen und diese nicht abspreizen.
Deshalb müssen Hörgeräte für Kinder bestimmte Anforderungen hinsichtlich Technik, Zubehör und Design erfüllen. Durch die pädakustische Ausbildung unserer Mitarbeiter ist eine optimale Betreuung unserer kleinsten Kunden in unserem Fachgeschäft gewährleistet.
Selbstverständlich verlangen wir für die Hörgeräteversorgung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre in unseren Fachgeschäften generell keinen Eigenanteil! (Voraussetzung: Ohrenärztliche Verordnung)
Kinderversorgung?
Bei uns generell ohne Eigenanteil!
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